Sebastian Hänel über: Zanderangeln bei Niedrigwasser

Seit Mitte Juni herrscht an der Elbe ein extremes Niedrigwasser. Aufgrund fehlender Niederschläge ist der Pegel so rapide abgefallen, dass neben der Schifffahrt, selbst einige Fähren außer Betrieb genommen wurden. Viele der Buhnenfelder führen nur noch wenig Wasser und die Strukturen sind teilweise trocken gefallen. Spannend zu sehen wo man sonst so mit dem Köder hängenbleibt. 😉

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Taktikwechsel

Auch das Zanderangeln im großen Fluss verändert sich dadurch drastisch, da an vielen Hafeneinfahrten und Buhnen schlichtweg die Strömungsenergie fehlt. So werden die strömungsliebenden Zander, aus dem Hauptstrom kommend, nur noch an ganz wenigen Plätzen hineingeschoben, die durch harte Prallwasser überhaupt noch genügend Rückströmungsenergie führen.

Durch den geringeren Fischaustausch an den Spots ist die Bissfrequenz sehr gering, sodass es pro Tag nicht mehr wie zwei Kontakte zum Zander gibt. Umso größer dann die Freude wenn es dennoch klappt, besonders bei einem kapitalen Exemplar.

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In der beeindruckenden Luke eines solchen Fisches wirkt unser Megakauli gar nicht mehr so “Mega”.

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Flach ist Trumpf

Spannend ist aktuell, dass die Zander nicht an den tiefen Buhnen der Außenkurven einsteigen, sondern eher die mitteltiefen bis flachen bevorzugen, die dennoch reichlich Rückstrom haben. Das sind die Felder kurz vor dem Übergang einer tiefen Außen- in eine flache Innenkurve. Dort stehen sie gerne im Strom hinter dem sich im Fluss vorsetzenden Buhnenkopf. Mit einem geschickten Wurf stromauf lässt sich der schlanke Kauli super über den flachen Buhnenrücken hinter die abfallende Kante hineinführen, wo dann promt der knallharte Absinkbiss von Fischen der 70cm Klasse erfolgt.

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Lucky Punch!

Aktuell erfolgt ein Zanderbiss beim ersten Wurf am neuen Platz, was auf einzelne Standfische schließen lässt. Dieses Phänomen passt zum gegenwärtigen Niedrigwasser, da wenig Fischaustausch herrscht. Somit ist das lange Ausangeln an potenziellen Topstellen unter diesen Bedingungen nicht das beste Mittel. Viel laufen und anfischen von möglichst vielen Plätzen war auf der letzten Tour das Erfolgsgeheimnis.

Die Dekore „Törtelgrün“ und bei Sonnenschein „Goldglitter“ waren bei den letzten Touren die Bringer.

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Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Meldung die ein oder andere Anregung geben wie es sich mit dem Zanderangeln bei Niedrigwasser verhält.

Petri

Sebastian Hänel

P.S.: Mein erlangtes Wissen gebe ich aktuell in einem kostenlosen Videocoaching weiter, um auch dir ein besseres Verständnis für die wesentlichen Dinge beim Zanderangeln zu vermitteln. 

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Sebastian Hänel – Traumstart in die Zandersaison!

Jetzt hat sie begonnen, die Zandersaison 2015. Seit dem 1. Juni ist der Zander in den meisten Revieren wieder frei und die Milcher mit der Brutpflege durch.
Der Monat Juni ist auch gleichzeitig der beste Zandermonat des Jahres, um besonders beim Spinnfischen auf Zander richtig erfolgreich zu sein. Die Fische haben nun einen hohen Stoffwechsel, benötigen viel Energie und sind dadurch auch sehr viel in Bewegung.
Letzteres verschafft uns Anglern besonders an den großen Flüssen einen rießen Vorteil. Denn Fische, die in Bewegung sind, kommen auch öfter an befischten Spots vorbei.

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Vorsicht Laichzander!

 

In vielen Gewässern endet am 1. Mai das Verbot von Kunstködern. Die Hechtsaison ist eröffnet.
In Brandenburg ist der Hecht schon seit 1. April frei. An Teilen der Elbe in Niedersachsen darf sogar schon ab 1.5 auf Zander gefischt werden. Ende der gesetzlichen Schonzeit bedeutet aber nicht automatisch das Ende der Laich- bzw Brutzeit. Die Natur tickt da nach ihren ganz eigenen Regeln

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Sebastian Hänel über: Kapitaler Zander

Kapitaler Zander! Die folgende Fangmeldung, die mich über einen Teilnehmer meines kostenlosen Videocoachings erreichte, hat mich dazu veranlasst, sie zu veröffentlichen und zusätzlich noch ein paar Gedanken dazu zu verfassen. Denn dieser Ausnahmezander stammt aus einem alten Baggersee, wovon es unzählige in Deutschland gibt.

 

Was heißt kapitaler Zander?

 

 

Große Zander sind immer etwas Besonderes. Sie sind nicht nur seltener und erreichen nicht in jedem Gewässer stolze Größen, sondern sind oftmals auch schlechter und nur mit viel Ausdauer zu überlisten.

Kapital beginnt beim Zander schon mit 80 Zentimeter. Ab dieser Größe wird die Luft schnell dünn. Fische, die an der magischen Metermarke kratzen oder sie sogar überschreiten, kann man getrost als wahre Ausnahmefische bezeichnen. Wenn man einen solchen Ur-Zander mit der Angel überlistet, hat man wohl den Fisch seines Lebens gefangen.

Kürzlich erreichte mich die Fangmeldung eines wahren Giganten. Mit 107 cm Länge ein absoluter Megazander und Fabelfisch!

 

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Ein kapitaler Zander gefangen von Christian in einem Baggersee bei Mönchengladbach.

 

 Über den glücklichen Fänger

 

Gefangen hat den Brecher Christian Küffen aus Mönchengladbach. Im Juni 2014 wurde sein toter Köderfisch, beim nächtlichen Ansitz, langsam von der Kant weggeschleppt.

 

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Christian mit seinem 107cm – Zander

Ort des Geschehens war sein Vereinsgewässer, der Myllendonker See in Mönchengladbach. Zeugen sind: Andreas Körl und Heribert Fastabend aus Mönchengladbach. Christian, das Team Zanderkant gratuliert ganz herzlich – mit einem dicken Petri Heil – zu dem Zander deines Lebens!

 

Der Übersee?

 

Gilt dieser alte Baggersee nun als gutes Zandergewässer, weil dieser Ausnahmefisch dort gefangen wurde? Aus meiner Erfahrung heraus gehören diese Gewässer nicht zu jenen, in denen sich eine starke Population ausbilden kann. Meist sind sie recht klar, nährstoffarm und beginnen von den Rändern her zu verkrauten. Das war aber nicht immer so. An vielen alten Baggerseen wurde vor 20 Jahren noch aktiv Kies gefördert. Dadurch war das Wasser immer eingetrübt und mit Nährstoffen angereichert. Zander, die vom Verein besetzt wurden, vermehrten sich unter diesen Traumbedingungen von Jahr zu Jahr stärker und stärker. Der Bestand in aktiven Kieswerken und Baggerseen trägt sich aufgrund perfekter Brutbedingungen von selbst und macht Besatz unnötig. Die Alterspyramide stimmt und die Angler freuen sich über regelmäßige Fänge.

 

Einzelne, verborgene Riesen

 

Bis, ja, bis die Förderaktivität eines Tages eingestellt wird und der See somit seine Lebensbedingungen verändert. Aus dem durch Baggern und Einschwämmen trüben, nährstoffreichen Wasser, wird binnen kurzer Zeit klares, nährstoffarmes. Die Folge ist, dass die alten Zander zur kommenden Laichzeit keinen oder kaum noch Bruterfolg haben. Die Population bricht ein. Die letzten Generationen bevölkern aber noch das Gewässer. Sie werden größer und wachsen über die Jahre zu Altzandern heran, bis sie nach und nach durch Wegfangen oder Altersschwäche verschwinden.

Diese Überbleibsel aus längst vergangen, besseren Zanderbedingungen sind rar und im nun klaren Wasser viel schwieriger zu fangen. Besonders am Tage, wenn viel Licht auf den Gewässerboden trifft, reagieren sie so gut wie nicht auf angebotene Köder.

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Gewusst wie!

 

Nachts, wenn sie aktiv auf Nahrungssuche gehen, besteht die einzige Chance einen, der mit den Jahren immer selten gewordenen Großfische, überlisten zu können. Da diese Exemplare im sichtigen Wasser selbst bei Nacht vorsichtig agieren, ist es schwer mit dem Kunstköder zum Erfolg zu gelangen. Die beste Methode ist dann der stationär am Grund einer Kante oder zu einer Sandbank abgelegte Köderfisch.

Christian Küffen hat es also genau richtig gemacht und eine ganze Nacht sein Rotauge präsentiert. Sitzfleisch gehört ganz bestimmt ebenso dazu, wie auch das passende Quäntchen Glück einen alten, verborgenen Riesen abzupassen. Aber in alten, stillgelegten Baggerseen treibt mit Sicherheit noch manch ein kapitaler Zander sein stilles, unbemerktes Unwesen. Jeder Zanderkantler, der einen solchen See kennt, ist gut beraten, wenn er es auf die selbe Weise versucht und ausdauernd am Ball bleibt.

 

Herzlichst – Sebastian Hänel

 

P.S.: Mein erlangtes Wissen gebe ich aktuell in einem kostenlosen Videocoaching weiter, um auch dir ein besseres Verständnis für die wesentlichen Dinge beim Zanderangeln zu vermitteln.

 

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Die 3 größten Fehler beim Spinnfischen auf Zander

Zanderangeln, besonders das Fangen von Zandern mit der Spinnrute, kann tückisch sein und wirft bei vielen Anfängern und sogar bei bereits erfahrenen Spinnfischern viele Fragen auf.

Viele haben das Gefühl mit ihren Bemühungen nicht wirklich weiter zu kommen und sich an dieser spannenden Fischart die Zähne auszubeißen. Sebastian Hänel von Zanderkant erklärt, anhand von häufig gestellten Fragen, die drei größten Fehler, die beim Spinnfischen auf Zander begangen werden. Um deine Erfolge beim Zanderspinnfischen nachhaltig zu verbessern, ist es wichtig diese  von Beginn an zu vermeiden.

 

1. Das falsche Revier

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Frage: Ich mühe, mühe mich ab und der ersehnte Fang eines begehrten Zanders will und will einfach nicht klappen. Hechte und Barsche, kein Problem. Aber der Zander?! Irgendetwas muss ich ja falsch machen?!


Die Antwort: Auch wenn du alles richtig machst, kann allein Deine Gewässerwahl schon ein großer Stein in deinem Weg zum erfolgreichen Zanderangeln sein. Viele Gewässer geben es, trotz Besatzmaßnahmen, einfach nicht her, eine Population zu erschaffen, auf die es sich zu angeln lohnt. Erst wenn der Bestand im Revier stimmt, erhöht auch das die Chancen auf Erfolg und verzeiht auch kleine Fehler, da man einfach schlechter am Zander vorbeiangeln kann. Trübe, nährstoffreiche Gewässer sind erste Wahl. Dort bekommst Du, durch häufigeren Kontakt zu Deinem Zielfisch, auch schnell mehr an Erfahrung und lernst dadurch schneller, auf was es an der Zanderkant wirklich ankommt.

 

2. Das falsche Gerät

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Frage: Eigentlich müsste meine Rute ja schwer genug sein, um Zanderbisse zu verwerten. 80gr steht drauf. Auch meine Schnur sollte okay sein und mit meiner Rolle bin ich auch zufrieden. Warum ich aber nur ab und an einen Zander erwische, kann doch nicht daran liegen, oder?


Die Antwort: Zanderbisse sind tückisch, da sie meist beim kurzen Absacken des Gummiköders erfolgen, der in der gleichen Sekunde meist genauso schnell wieder ausgepustet wird. Bleibt also nur ein sehr kurzes Fenster, um diesen fiesen Biss aus dem Hinterhalt, durch einen saftigen Anhieb zu verwerten. Eiskalt erwischt es dich, wenn Dein Gerät dann nicht auf Schnellkraft optimiert ist. Bedeutet eine schnelle Spinnrute als verlängerten Arm am Anschlag zu haben, die keine Verzögerung zulässt, da die Energie des Anhiebes sich nicht in der weichen Spitze verliert, sondern über den Spitzenring, als Kontaktpunkt, auf das Zandermaul übertragen wird. In Verbindung mit einer dehnungslosen Geflechtschnur und einer Rolle mit schneller Übersetzung, schlägst du schneller an, als Lucky Lucke seinen Schatten erschießt. Merke: Das angegebene Wurfgewicht sagt übrigens nichts über die Schnelligkeit einer Spinnrute aus!

3. Falsche Köderführung

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Frage: Ich habe zwar schon viele Videos gesehen und mache es immer so, wie es dort gezeigt wird. Aber irgendwie hab ich doch das Gefühl etwas falsch zu machen. Denn die Zanderbisse bleiben aus oder wenn ich mal einen dran hab, hab ich den Biss nicht richtig gespürt.


Die Antwort: Die meisten fischen einfach zu schnell und unruhig. Zander sind generell langsam und am Tage, in ihrer passiven Phase, erst recht. Nur wenn Du Deinen Köder langsam genug präsentierst, wird ein neugieriger Zander ihn als lohnenswertes Ziel, da sicher zu schlagende Beute, wahrnehmen und dann eher in Versuchung geraten, ihn auch zu attackieren. Zander verlassen am Tag den Grund nicht, um eine vermeintlichen Beute zu folgen. (Ausnahmen sind pelagische Lebensphasen) Setzt du die Sprünge deines Jigs zu schnell, zu ruckig und damit, bedingt durch den Wasserwiederstand der Schnur, zu hoch, wird ein anfangs verfolgender Zander diese Verfolgung abbrechen. Grund ist, dass Du Deinen Verführer erstens aus dem Gesichtsfeld des Zanders schlägst und zweitens, er ihn nicht mehr als lohnenswertes und einfach zu schlagendes Ziel wahrnehmen kann.

 

Wenn Du diese drei Fehler vermeidest, wirst du viel schneller, viel besser werden und dein ganz eigenes Gefühl für diese Fischart entwickeln. Ich stand vor ca. 17 Jahren an einem Punkt voller Unsicherheiten, was das Spinnfischen auf Zander betrifft. Ohne ein tolles Revier, ohne den Input für schnelle Spinnruten und ohne zu wissen, warum ich meinen Köder so defensiv am Boden führen sollte, wäre ich nie zu einem guten Zanderangler geworden.

Mein erlangtes Wissen gebe ich aktuell in einem kostenlosen Videocoaching weiter, um auch dir ein besseres Verständnis für die wesentlichen Dinge beim Zanderangeln zu vermitteln.

 

Trage dich ein und erhalte von mir regelmäßig diese Videolektionen per E- Mail.

 

 

Petri von der Zanderkant – Sebastian Hänel

Willkommen auf der Zanderkant

Freunde und Fans haben lange auf diesen Moment – der Eröffnung dieser Homepage – gewartet.

Das Team Zanderkant ist stolz darauf, seinen lang geplanten und sorgfältig aufgebauten Webauftritt realisiert und dem Label, für spezialisiertes Angelgerät zum modernen Zanderangeln, einen offiziellen Heimathafen geschaffen zu haben.

Sebastian Hänel und Philipp Feist, sind die Köpfe, die sich um die Inhalte, sowie den integrierten Shop kümmern. Weitere “Zanderkantler” sind Marcel Wiebeck. Jörg Strehlow und all jene, die dem Zander hoffnungslos verfallen sind.

 

Der Zanderkant Shop

 

Gummifische, allem voran das Sortiment des seit 2004 beliebten ZanderkantKaulis, wird es zusammen mit den genau dazu angepassten Zanderkant-Greifer auf den Shop-Seiten zu kaufen geben. Aber auch, die jetzt schon viel diskutierte Zanderkant-Rute, die wohl ab Mitte Dezember 2014, die schnellste Gummifischrute am Markt sein wird – 2.65m Lang und mit 15 bis 90 gr. Wurfgewicht. Eine Ansage! Folgendes steht fest. Diese Rute wird die Zanderszene spalten, da keine so derb polarisieren wird.

Entwickelt von Sebastian Hänel und Philipp Feist – umgesetzt und realisiert von Quantum.

 

Das Zander Coaching mit Sebastian Hänel

 

Aber nicht nur im Shop wird es Wirbel geben.

Labelgründer Sebastian Hänel, aus der Redaktion FISCH & FANG sowie DER RAUBFISCH, hat sich für versierte Zanderangler und jene, die es gern werden möchten, etwas ganz besonderes ausgedacht.

Du hast die Möglichkeit 1 zu 1 mit Sebastian in einem intensiven Coaching-Programm zusammenzuarbeiten.

Alle Infos: www.zanderkant.de

Petri von der Zanderkant

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