Lost Spots – Erfolg trotz Niedrigwasser

Wo ist denn nur das Wasser geblieben?

In vielen Talsperren herrscht der niedrigste Wasserstand seit langem. Hauptsächliche Ursache ist die geringe Niederschlagsmenge. Umfangreiche Baumaßnahmen an Stauwerken haben diesen Umstand noch weiter verschärft. Aber welche Folgen hat ein niedriger Wasserstand für uns Angler?

Viele Angler schätzen diese Situation als sehr schwierig ein. falls überhaupt, wenn überhaupt, mit wenig Hoffnung einen Fisch zu fangen, ans Wasser.

Doch eigentlich ist dieser Wasserstand gar nichts negatives, was unsere Fangerfolge angeht… Ganz im Gegenteil!
Wir sollten uns darüber freuen!

Endlich kommen wir an bestimmte Bereiche besser heran. Bereiche bei Vollstau nur schwer oder gar nicht zugänglich waren. Endlich können wir Strukturen wie alte Ruinen, Bäume im Wasser oder Erhebungen auf der passenden Fangtiefe befischen.
Ein weiterer Vorteil ist ein komprimierter Fischbestand. Wo der Köder auch hinfliegt, vorausgesetzt der Tiefenbereich stimmt, gibt’s Bisse. Die Fische stehen eng und es ist nicht schwer die Räuber mit unserem Köder aufzuspüren.

Ein sehr geringer Wasserpegel ist auch die Gelegenheit, sein Gewässer einmal aus einer ganz neuen Perspektive betrachten zu können. Also, nutze die Chance und verschaffe dir einen Überblick über die Bodenbeschaffenheit, markiere neue mögliche Spots, an denen du später bei Normalwasserstand effektiver und gezielter fischen kannst.

Du siehst, ein Ausflug lohnt sich auch bei geringen Wasserstand.

Um erfolgreich, auch bei Niedrigwasser zu sein sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Der Pegelstand muss konstant sein!
    (wenn gerade frisch Wasser gezogen wird, sich also der Pegel senkt = sehr verhaltene Beißerei)
  2. Beständiges Wetter!
    (bestenfalls trübes Wetter über 2 bis 3 Tage)
  3. Die richtige Tiefe!
    (hat man einmal seine Fangtiefe auf der sich die Fische momentan aufhalten, gefunden, hat man sehr gute Aussichten auf Fischkontakt!)

Wir wünschen euch viel Erfolg und ein dickes Petri Heil für euren nächsten Trip an eure Talsperre oder Stausee im Niedrigwasserhimmel!

Herzlichst – Euer Philipp Feist

 

Großer Barsch-Fang trotz Niedrigwasser.

 

 

Eine Idee zu “Lost Spots – Erfolg trotz Niedrigwasser

  1. Frank Pieplow sagt:

    Moin Jungs
    Mein Name ist Frank und ich bin blutiger Anfänger was das Zanderangeln angeht . Mein erstes Jahr also . Klar hab ich schon mal einen Zander gefangen das war allerdings eher Zufall denke ich . Ich bin an der Elbe gross geworden und hab sozusagen jede freie Stunde dort mit angeln verbracht . Das ist aber schon ziemlich lange her . Jetzt hab ich entlich wieder die Zeit für meine alte Leidenschaft gefunden und Zielfisch soll Zander werden , einfach ein geiles Tier , womit wir sicher eine Leidenschaft teilen . Durch eure Videos hab ich mich informiert und mir ist es wichtig das ich a : flexibel sein kann mit meiner Rute und b: das es einfach gehalten ist und es nicht ins unermessliche geht mit denn kosten . Ich denke es ist wie beim Skifahren hat man erstmal eine falsche Anfang bekommt man es schlecht wieder abgewöhnt !!! Ich hoffe ihr könnt mir beim Start helfen . Mit freundlichen Grüßen Frank Pieplow aus der Nähe von Bremen achso macht weiter so !!!

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